Pressereisen: Wenn sich Journalisten daneben benehmen

Ich schimpfe ja gerne mal über PR-Agenturen: Darüber, dass sie mir unverlangt unpassende Pressemitteilungen schicken. Dass sie mich nicht aus dem Verteiler nehmen, obwohl ich sie mehrfach ganz nett darum bitte. Dass sie nicht erreichbar sind, nicht zurückrufen oder ganze Artikel vor der Veröffentlichung gegenlesen wollen. Allerdings sieht die Sache oft ganz anders aus, wenn man sich mit der Gegenseite unterhält. Ich habe mich darum mit PR-Kollegen unterhalten, und sie gebeten, mir zu sagen, was sie schon mit Journalisten erlebt haben. Das ist das Ergebnis, allerdings anonym:

Warum Reichweite im Internet längst nicht alles ist

Eigentlich sollte ich mich darüber freuen: Mein Artikel „Zeit für Picknick“ hat deutlich mehr Leser bekommen als andere Texte in meinem Foodblog Essen ist toll. Grund dafür: Im Namen von Geramont habe ich ein Gewinnspiel durchgeführt. Das lief zunächst schleppend an, doch nachdem ein Gewinnspielportal auf den Text verlinkt hatte, kamen die Kommentare derer, die einen Picknickgrill gewinnen wollten, minutenweise. Um das vorwegzunehmen: Ich habe mich nicht darüber gefreut, dass der Text so oft angeklickt wurde. Und ich werde auch keine Gewinnspiele mehr durchführen.