Warum ich meine Einkaufsliste mit der App ShoppingList mache

Praktischer Alltagshelfer
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Es gibt für alles eine App. Sogar, um sich Einkaufslisten zu machen. Braucht man das? Mein Mann hat am Anfang gelacht, als ich ihm verkündete, dass wir die App ShoppingList, die 2,99 Euro kostet, testen werden. Bisher tat es auch ein Stück Schmierpapier, mit Hand beschrieben. Die ShoppingList hat aber einige Vorteile, die ich sehr schätze:

  1. Ich kann mehre Listen gleichzeitig anlegen. Das ist dann sinnvoll, wenn ich speziell für einen Geburtstag oder eine Reise zusätzlich zum Wocheneinkauf einkaufen möchte. Oder wenn ich in ganz verschiedene Läden gehe. Die Listen habe ich auf dem Handy, das habe ich meistens dabei. Es kann also nicht passieren, dass die Einkaufsliste zuhause liegt, während ich zufällig auf dem Markt vorbeikomme oder an der Drogerie, und mich frage, was genau ich dort kaufen wollte. Außerdem liegen die Listen so immer am selben Platz. Ich kann sie nicht verlegen oder versehentlich ins Altpapier schmeißen.
  2. Die Listen lassen sich auf mehreren Geräten synchronisieren. Auch das ist praktisch. Denn während ich sicher weiß, ob wir noch Mehl, Zucker oder Milch zuhause haben, achtet mein Mann immer auf ausreichend Küchen- und Toilettenpapier. Da wir beide die gleiche Liste verwalten können, trägt jeder ein, was fehlt, und beide sind darüber informiert. Das hat auch zur Folge, dass jeder eben mitbringen kann, was fehlt, wenn man zufällig an einem entsprechenden Laden vorbeikommt.
    Einkaufslisten digital
    Einkaufslisten digital
  3. Kann ich während des Einkaufs Häkchen setzen. So passiert es mir garantiert nicht, dass ich aus dem Supermarkt nach Hause komme, und einen Teil vergessen habe zu kaufen.
  4. Die Einkaufsliste hat eine automatische Vervollständigungsfunktion und merkt sich Produkte, die ich bereits gekauft habe. Gebe ich also „T“ ein, erscheint im Auswahlfenster beispielsweise „Tomate“ und „Tunfisch“. Ich muss nur das entsprechende Produkt auswählen und spare mir unnötige Schreiberei. Natürlich kann man auch die entsprechende Menge eingeben. Und die ShoppingList wird automatisch nach den Supermarktzonen geordnet. Gemüse und Obst steht also zusammen, genau so Getränke oder Milchprodukte.

Zugegeben: Ich hätte nie gedacht, dass eine Einkaufslisten-App wirklich sinnvoll ist. Aber ich will sie nicht mehr missen. ShoppingList gibt es kostenfrei. Wer sie aber synchronisieren will mit mehreren Nutzern, benötigt die kostenpflichtige Version. Für Android-Nutzer gibt es ähnliche Apps.

BettinaBlass

Wirtschaftsjournalistin, Dozentin für Internetthmen und Buchautorin.

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