Leidersbach: Mit Geldgeschenken für Familien gegen den demographischen Wandel

Leidersbach liegt in Unterfranken, nur wenige Kilometer von Aschaffenburg entfernt. In dem Ort wohnen rund 4750 Menschen, zu wenige, als dass wegweiser-kommune.de von der Bertelsmann-Stiftung eine Bevölkerungsprognose für die kommenden Jahre aufzeigen würde. Fakt ist jedoch, dass es in Leidersbach Leerstand gibt. Baulücken und leerstehende Häuser hat man erfasst, um aktiv dagegen vorzugehen: Familien, die dort einziehen, bekommen 4.000 Euro geschenkt, pro Kind gibt es 2.000 Euro mehr. Der Maximalbetrag liegt bei 10.000 Euro pro Familie. Mich hat interessiert, wie viele Familien das Angebot bisher angenommen haben. Darum habe ich Kristin Wolf von der Gemeinde Leidersbach einige Fragen gestellt: Wie viele Familien hat Leidersbach bisher durch die Geldgeschenke gewonnen? Leidersbach

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Ottenstein: Mit geschenkten Grundstücken gegen den demographischen Wandel

Manfred Weiner ist verärgert: Seit eindreiviertel Jahren warte man im niedersächsischen Ottenstein darauf, dass die Politik ihre Richtlinien bekannt gibt, in denen steht, welche Maßnahme zur Dorferneuerung in welcher Höhe gefördert werden soll. „Die Leute stehen in den Startlöchern, die wollen was tun, aber sie werden ausgebremst“, sagt der ehrenamtliche Bürgermeister. Das ist schlimm, denn es gibt in Ottenstein viele gute Ideen, wie man den Ort attraktiver für Bürger und Touristen machen könnte: der Teufelsbadteich soll beispielsweise renaturiert werden. Man möchte an den umliegenden Wanderwegen Schutzhütten errichten, es soll einen mobilen ärztlichen Dienst geben und man will den Marktplatz neu gestalten. Die Ideen wurden im Juli in einem Zelt 200

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