Die Sache mit der Kunst und den sozialen Medien

Meine ganz individuelle Collage

Soziale Medien sehe ich natürlich immer aus meiner Perspektive als Journalistin: Sie dienen der Vernetzung, der Kommunikation, vielleicht auch der PR. Ich kann darüber Nachrichten bestimmten Zielgruppen zugänglich machen. Oder als PR-Experte eben meine Zielgruppe auf meine Themen aufmerksam machen. Dass Künstler soziale Medien möglicherweise ganz anders sehen und nutzen, war mir bis zum Februar 2020 nicht bewusst. Damals war ich aber auf einem Vortrag zu genau diesem Thema. Und weil daraus ein Kauf von Kunst resultierte, der jetzt seit gut einem Jahr in meinem Flur hängt und meine Gedanken beschäftigt, wird es Zeit, davon zu berichten. Künstler und soziale Medien Natürlich kann man auch in der Kunstszene nicht eine

Social Media, Künstler und Konzerte

Mein Instagram-Bild

Viele Musiker wollen nicht, dass sie bei ihrem Konzert fotografiert werden: Bob Dylan beispielsweise. Regelmäßig verzichten in diesen Fällen Medien dann komplett auf die Berichterstattung über das Konzert. Zurecht, wie ich finde. Eine Freundin erzählte mir, sie sei beim Barbara Streisand Konzert in der Lanxess Arena in Köln vor einigen Jahren gewesen. Damals seien Ordner im Minutentakt vorbeigekommen, spätestens aber, wenn irgendwo ein Handy-Display aufblitzte: Fotografieren verboten. Gerade Barbara Streisand, nach der im Internet ein Effekt benannt wurde, nämlich der, dass ein Verbot der Veröffentlichung dazu führt, dass im Internet Dinge noch deutlich leichter gefunden werden als zuvor, weil sie massenhaft eingestellt werden. Nun ja.

Mit digitaler Hilfe durch die Miró-Ausstellung in der Frankfurter Schirn

Fällt dir was auf?

Kennt Ihr die Bilder von Joan Miró? Sie sind oft groß und blau, manchmal mit schwarzen Punkten oder roten Strichen. Ich gebe offen zu, dass das nicht die Art von Kunst ist, die mich begeistert. Und ich wäre tatsächlich auch nicht auf die Idee gekommen, eine solche Ausstellung zu besuchen, wenn nicht der Eintritt für die Frankfurter Schirn, in der die Bilder noch bis Juni gezeigt werden, im Preis für die Hotelübernachtung im Le Meridien inklusive gewesen wären. So dachte ich: Schau’ ich mir an.