Zeitleiste mit Timeline 3D

Screenshot Zeitleiste
Screenshot Zeitleiste

Meine Timeline „China“ erreicht Ihr über diesen Link.

Chronologien im Internet lassen sich ja bestens über Zeitleisten erzählen. Das Problem ist: Sie sind oft nicht ganz einfach zu machen. Zwar gibt es verschiedene Software für Zeitleisten, aber damit will sich nicht jeder auseinandersetzen. Timeline 3D ist zwar auch eine Software – läuft aber auch als nutzerfreundliche App auf den Apple-Geräten. Sie ist super einfach zu bedienen, wenn man einmal den Einstieg gefunden hat. Kostenlos ist sie allerdings nicht. Ihr Preis: 9,99 Dollar im Moment.

Ist die App installiert, und hat man keine Ahnung, wie’s geht, schaut man am besten in die mitgelieferte Anleitung. Danach ist bei mir der geistige Hänger eingetreten: Ich habe unten in der Ecke auf das Pluszeichen geklickt. Damit legt man aber keine neue Timeline an, obwohl es den Eindruck erweckt. Um eine neue Zeitleiste zu beginnen, klickt man zunächst links oben auf „Zeitleiste“ und dann erst unten links auf das Pluszeichen und „Create Timeline“. Dann gibt man ihr einen Namen – und los geht’s: Über den Plusbutton kann man Fotos und Filme hinzufügen, ein Datum, Notizen und Linkadressen. Hat man alle Informationen eingefügt, gibt es eine Vorschau- und eine Exportfunktion. Letztere ist interessant, denn der Nutzer hat viele Optionen:

  • Er könnte die Zeitleiste drucken – das ist für Onliner nicht so prickelnd.
  • Man könnte das Dokument exportieren – beispielsweise per Mail oder in die Dropbox.
  • Es kann eine Slideshow exportiert werden zu beispielsweise Keynote.
  • Man könnte ein PDF erzeugen.
  • Man veröffentlicht die Zeitleiste im Netz. Dazu kann man gegen kleines Geld den Server von Beedocs, dem Anbieter der App, nutzen. Oder man hostet die Zeitleiste selbst.

Egal, was man mit der Zeitleiste machen möchte: Es braucht ein wenig Zeit, denn das Endprodukt ist dick an Daten. Heißt: Zwar ist Timeline 3D insofern für mobile reporting geeignet, als dass ich schnell mal von unterwegs eine tolle Zeitleiste machen kann. Um sie aber meinem Publikum zu präsentieren, brauche ich einen stabilen Internetanschluss und am besten auch noch Serverkapazität. Ich beispielsweise habe die Zeitleiste zunächst in meine Dropbox exportiert – das hat ziemlich lange gedauert. Dann habe ich sie auf meinen Webspace mittels FTP ins richtige Domainverzeichnis geladen. Und so erhält man über die Datei index.html eine URL die man per Link ansprechen kann. Also http://www.deinedomain.de/namedesordners/index.html.

Ich finde, Timeline 3D ist eine sehr gute Möglichkeit, Zeitleisten zu machen. Was mir allerdings dabei fehlt, ist eine Einbettungsfunktion, damit die Zeitleiste direkt in der eigenen Webseite ablaufen kann.

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BettinaBlass

Wirtschaftsjournalistin, Dozentin für Internetthmen und Buchautorin.

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