Geld verdienen mit dem Blog: Zwischen Schleichwerbung und Finanzamt

Außerdem war ich auf der Republica im Vortrag von Thomas Schwenke, der sich mit dem Thema Schleichwerbung befasst hat. Meine Erkenntnisse aus seinem Vortrag als Übersicht:

  1. Schleichwerbung ist Betrug am Verbraucher.
  2. Blogs gelten als neutral. Wer Geld für eine Präsentation bekommt, ist jedoch nicht mehr neutral, sondern ein Werber. Das gilt auch, wenn man eine Einladung zu einer Reise bekommt oder ein Produkt. Die Kennzeichnung als Werbung oder Produktplatzierung sollte im Vertrag festgehalten sein. Ohne Vertrag oder entsprechende Absprachen geht es eher um Productplacement. Im Fernsehen wird eine Kennzeichnung dann notwendig, wenn ein bedeutender Wert erreicht wurde, nämlich ab 1000 Euro.
  3. Agenturen wollen Influencer häufig per Vertrag dazu anhalten, positiv zu berichten und nicht zu kennzeichnen. Solche Verträge sind jedoch illegal.
  4. „Sponsored by“ ist als Kennzeichnung nicht ausreichend. Besser: „gesponsort von“. „Unterstützt von“ reicht, wenn nichts vertraglich festgehalten wurde.
  5. Affiliate Links müssen gekennzeichnet sein, ein Mouse over reicht nicht aus. Die Rede ist hier vom „Werbelink“.

Mehr zum Thema Recht im Podcast rechtsbelehrung.com.

Übrigens: Bloggen und Journalismus, das wächst immer weiter zusammen. Das aktuellste Beispiel dafür ist der Anfang des Monats in München gegründete Bloggerclub e.V., Partner des Presseclub München e.V., und mit einem Bloggerkodex.

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