Falle mit Fälschungen

Wer in südliche Länder in Urlaub fährt, kennt vermutlich die Straßenstände, an denen scheinbare Markenprodukte weit unter den in Deutschland gängigen Preisen angeboten werden. Dann sollte man vorsichtig sein. Denn häufig ist bei diesen Fälschungen nicht nur die Qualität schlecht. Wer sie kauft, muss im Zweifel sogar mit hohen Strafen rechnen. Das gilt auch für fragwürdige Schnäppchenkäufe im Internet. Der Gold-Souk in Dubai ist eine der Attraktionen, die jeder Tourist sehen will. Auf diesem Markt wird Schmuck verkauft: Ketten, Perlen, Armbänder. In einem der Schaufenster liegt der schwerste Goldring der Welt, ein beliebtes Fotomotiv bei Touristen. Wer hier entlangschlendert, wird im Minutentakt von unauffälligen Männern angesprochen. Sie kommen aus den

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Digitalisierung: Im Fake-Shop eingekauft

„Ich hab‘ Lehrgeld gezahlt“, sagt meine Freundin P. und lacht. Und das nicht zu wenig: Gut 120 Euro hat sie der Einkauf in einem etwas eigenwilligen Klamottenladen, wahrscheinlich einem Fake-Shop, im Netz gekostet. Sie war durch Werbung bei Facebook darauf aufmerksam geworden. Die Shirts, Kleider, Röcke trafen genau ihren Geschmack. Ein bisschen wild, ein bisschen öko, trotzdem sehr weiblich. Und dazu kam dieser unverschämt niedrige Preis. „Ich war zwar schon skeptisch“, sagt sie. Aber letztlich waren die Kleidungsstücke einfach zu schön. Darum fiel ihr auch gar nicht ein, nach einem Impressum zu suchen. Und die schlechten Begleittexte zu den Produkten? Hätte ja auch ein noch junger Shop sein können, der

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