Tansania: Besuch in der Krankenstation in Yamba

Veronika, genannt Mama Ade, und Hilde arbeiten als Krankenschwestern in der Krankenstation in Yamba. Es gab schon eine medizinische Versorgung, bevor Village Africa seine Arbeit in den Usambarabergen vor heute genau sechs Jahren aufgenommen hat. Allerdings war sie geschlossen, als Caroline Johnston, die Gründerin von Village Africa, hierher kam. Die wichtigste Aufgabe von Mama Ade und Hilde ist es, festzustellen, ob ein Patient mit Fieber an Malaria erkrankt ist. Denn wer nicht rechtzeitig die nötigen Medikamente bekommt, kann an der Krankheit sterben.

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Tansania: ein Schulbesuch in den Usambarabergen

In Yamba gibt es einen Kindergarten und die Klassen 1 bis 7. Jede Klasse hat ein eigenes Zimmer, nur der Kindergarten und die beiden ersten Klassen teilen sich einen der dunklen Räume mit den Holzbänken und der großen schwarzen Tafel zeitversetzt. Die Schüler tragen alle blaue Hosen oder einen blauen Rock, ein ehemals weißes Hemd oder eine weiße Bluse, und fast alle einen dunkelblauen Strickpullover. Die Pullover haben ehemalige Ehrenamtliche zusammen mit der Dorfbevölkerung gestrickt, weil es in Yamba oft unter 20 Grad hat. Jeden Morgen wird die Schuluniform genau unter die Lupe genommen, und die Kinder sind aufgefordert, Löcher oder Risse zu Hause zu stopfen.

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Tansania: Die vielen Seiten der Entwicklungshilfe

Ganz böse Zungen sagen, dass Entwicklungshelfer mehr Schaden als Nutzen anrichten. Denn wenn sie wirklich helfen würden, würden sie ihre eigenen Arbeitsplätze langfristig überflüssig machen. Nicht ganz so harsch fällt das Urteil des Süd-Sudanesen Nhial Bol aus:“Viele Entwicklungshelfer meinen, sie wüssten genau, was die armen Länder brauchen. Dabei starten sie oft Projekte, die nicht funktionieren können, weil die Mentalität und Kultur der Betroffenen außer Acht gelassen wird. Helfer sollten fragen, wie Entwicklungshilfe in Afrika helfen kann. Was nutzt es denn armen Kindern in den Usambarabergen in Tansania, wenn sie Englisch lernen? Was bringt es ihnen, wenn ein Lehrer nach drei Monaten wieder verschwindet?“

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Das ist Village Africa

Sechs Jahre alt wird Village Africa 2012. Als Caroline Johnston, die britische Gründerin, hier 2006 ankam, wollte sie als erstes eine Straße, die das Dorf mit der Außenwelt verbindet. Darum gibt es heute eine Buckelpiste, die bis auf einige Kilometer an das Bergdorf heranführt. Caroline hatte in der ganzen Welt selbst als Ehrenamtliche gearbeitet, als sie Pfarrer Father Baruti traf. Er fragte sie, ob sie ihm nicht helfen wollte, die Armut in Yamba und Milingano zu bekämpfen, und sie stimmte zu.

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