Worldly: Fotos sprechen lassen

Screenshot Worldly
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Wer seine Bilder der Öffentlichkeit zeigen möchte, hat vielleicht keine Lust, ein Foto-Blog anzulegen: Zu technisch mögen die Voraussetzungen sein, vielleicht hat man nicht regelmäßig etwas zu erzählen. Für diese Kollegen ist Worldly eine gute Alternative. Damit lassen sich sehr einfach Fotogeschichten im Netz erzählen. Mich schrieb die Plattform an, nachdem Fotopedia bekannt gab, seinen Dienst einzustellen. Darum habe ich sie getestet.

Im Moment muss man seine Mailadresse in ein Feld eintragen und darauf warten, einen Zugang zu bekommen. Bei mir ging das im Herbst 2014 sehr schnell. Ist man registriert, ist alles ganz einfach: Man klickt „Create an experience“ und „Add cover“. Hat man das Foto ausgewählt, das das Worldly in der Übersicht repräsentieren wird, gibt man im Feld „What were you doing“ ein, was man gemacht, also beispielsweise „Wandern“, „Urlaub“, „Sightseeing“. Im Feld darunter gibt man den Ort ein. In meinem Fall war das Singapur, Malaysia, Ibiza und Formentera.

Screenshot Worldly
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Die nächste Zeile ist optional: „Short overview of your experience“. Wer möchte, schreibt hier zwei, drei Sätze über das, was er gemacht hat, und dann beginnt man Fotos hinzuzufügen, „Add Photos“. Nachdem man diesen Button geklickt hat, hat man die Auswahl, ein großes Bild zu veröffentlichen, zwei mittelgroße oder drei kleinere in einer Reihe. Rechts neben dieser Reihe lässt sich eine kurze Bildunterschrift eingeben. Nun kann man entweder eine weitere Reihe hinzufügen, oder man klickt „Add Text“ oder erneut „Add Photos“. Bei „Add Text“ kann, wer will, mehr zu seinen Erlebnissen schreiben, beispielsweise auch auf die eigene Homepage linken, auf sein Twitter- oder Instagramkonto. Wer sich für „Add Photo“ entscheidet, bekommt rechts Platz für eine neue Bildunterschrift. Zum Schluss muss man nur noch speichern mit „Save“ und veröffentlichen mit „Publish“. Das Worldly kann man dann über Facebook, Twitter oder Pinterest teilen. Einbetten lässt es sich jedoch leider nicht.

Worldly könnte besonders für Fotojournalisten interessant sein, um ein Portfolio zu erstellen. Allerdings: Wir der Dienst eines Tages eingestellt, werden die Inhalte weg sein. Dann war es schade um die investierte Zeit.

BettinaBlass

Wirtschaftsjournalistin, Dozentin für Internetthmen und Buchautorin.

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