App-Test: Cinemagram

Eine App, die Gehirnschmalz benötigt! Nicht, weil sie kompliziert zu bedienen wäre, nein, es ist vielmehr nicht einfach, das passende Motiv zu finden. Cinemagram macht nämlich eine Art Mini-Video. Im Anschluss kann der Nutzer bestimmen, welcher Teil des Filmes sich bewegen, und was ein Standbild sein soll. Das Ergebnis ist, wenn das richtige Motiv gewählt wurde, verblüffend. Cinemagram gibt es für Apple-Geräte und für Android.

Ist die App geöffnet, klickt man die bunte Blume unten in der Mitte des Bildschirms und nimmt das kurze Video auf. Alternativ kann mein Video von der Festplatte wählen. Dann kann man Text hinzufügen oder das Video mit „Edit“ bearbeiten. Hier legt man über „Draw“ fest, was sich bewegen soll: Man malt den Gegenstand mit dem Finger an. „Erase“ löscht, wenn man zuviel angemalt hat. Im nächsten Schritt kann man noch einen Farbfilter auf das Kurzvideo legen, das jetzt eigentlich ein animiertes GIF ist. Und dann teilt man es im Cinemagram-Netzwerk oder lädt es auf Facebook oder beispielsweise Instagram.

Wie gesagt: Die Bedienung ist einfach. Aber das richtige Motiv zu finden, das ist schwierig. Manchmal malt man auch zu viel oder zu wenig im Bild an, dann bewegen sich die falschen Teile oder sie bewegen sich unsauber. Darum muss, wer ein Cinemagram machen möchte, etwas Zeit, Geduld und Experimentiergeist mitbringen. Meine Erfahrung: Es wird einfacher, wenn sich ein großer, gerader Teil des Bildes bewegt – beispielsweise ein vorbeifahrender Zug.

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Ein von Bettina Blass (@kuechenzuruf) gepostetes Video am

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BettinaBlass

Wirtschaftsjournalistin, Dozentin für Internetthmen und Buchautorin.

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