Apps im Test: Zeitraffervideos

Screenshot Slopro
Screenshot Slopro

Ja, ein Zeitraffervideo, also Timelapse-Filme, sind immer wieder faszinierend. Allerdings nutzt sich jeder Effekt einmal ab. Gibt es sehr viele Zeitraffervideos, hat man irgendwann genug davon und mag sie nicht mehr sehen. Im Moment scheint es sehr viele zu geben. Davon abgesehen ist das Stilmittel natürlich immer dann praktisch, wenn ich eine lange Geschichte verkürzt darstellen will – beispielsweise eine Autofahrt oder den Aufbau eines Messestandes. Timelapse-Filme lassen sich mit Apps sehr schnell herstellen, das ist auch der Grund, warum es derzeit so viele gibt. In diesem Beitrag geht es um Hyperlapse, die iOS8-Kamera und SloPro.16

Zeitraffervideos mit Hyperlapse

Hyperlapse war sicherlich nicht die erste App, die ein Zeitraffervideo ermöglicht. Aber sie hat für sehr viel Wind gesorgt – erstens weil sie zu Instagram, also zu Facebook gehört, zweitens, weil sie einen hervorragenden Stabilisator eingebaut hat. Hyperlapse ist super-einfach zu bedienen: Man klickt auf den Aufnahmeknopf, während man das Handy oder sich selbst bewegt. Ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden, warum Hyperlapse nicht einfach in die Instagram-App eingebettet wurde und eine eigene Anwendung sein muss. Aber so ist es nun einmal. Für iPhone-Nutzer ist die App allerdings in der Zwischenzeit fast unnötig – denn im iOS8-Update ist ebenfalls eine Timelapse-Funktion enthalten.

Hyperlapse bietet allerdings eine ganz witzige zusätzliche Funktion: das Zeitraffer-Selfie-Video. Dabei wird aus der Rückseiten- eine Vorderseitenkamera und der Handynutzer kann sich selbst dabei filmen, wie er beispielsweise Grimassen schneidet. Diese lassen sich dann in verschiedenen Geschwindigkeiten abspielen – und das sieht wirklich lustig aus. Zumindest, wenn man über sich selbst lachen kann.

Hyperlapse gibt es bisher nur für Apple-Nutzer.

Zeitraffervideo mit dem iPhone

Die Zeitraffer-Funktion in iOS8 funktioniert genauso wie Hyperlapse: Kamera öffnen, Knopf drücken, gedrückt halten, fertig. Was ich an dieser Funktion besonders mag, ist die Möglichkeit, das fertige Video direkt in der App iMovie weiterzubearbeiten. Auch hier gilt: Wer die App über diesen Link herunterlädt, unterstützt Wirtschaft verstehen mit einem Centbetrag.

Deutlich älter als Hyperlapse oder die iOS8-Funktion ist SloPro, eine App, deren Namen zunächst einmal das Gegenteil von dem verspricht, was sie kann. Tatsächlich kann sie Videos in beide Richtungen verändern, also beschleunigen und verlangsamen. Und: Sie verändert auch nur ausgewählte Stellen im Video – wenn man das will. kurze Videos mit dem Smartphone kann man übrigens auch mit vielen anderen Apps machen – beispielsweise mit Videolicious.

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