Adobe Slate fürs Scrollytelling – nur für iPadler

Wer online Bilder und Texte veröffentlicht, weiß, wie schwierig es sein kann, beides hübsch aneinander zu bringen. Die App Adobe Slate ist dabei sehr hilfreich. Sie hat aber zwei gewaltige Nachteile: 1. Funktioniert sie nur auf dem iPad. 2. Kann sie weder Audio noch Video. Trotzdem sind die Ergebnisse sehenswert. Und die Benutzung ist ziemlich einfach.

Wer die App benutzen möchte, sollte einen Adobe-Account haben. Damit loggt man sich ein – und schon kann’s losgehen: „Create a new story“. Nun gibt man seinen Titel und die Unterüberschrift ein. Dann braucht man natürlich ein Foto als Hintergrund. Das gibt’s aus der Creative Cloud, aus dem Lightroom, der Dropbox, man kann es aufnehmen oder von der iPad-Festplatte hochladen. Gefällt das Foto nicht, kann man es ersetzen oder löschen. Dann scrollt man weiter nach unten, um Inhalte einzufügen.

Inhalte, das ist entweder ein Foto, Text, ein Link, eine Galerie oder eine so genannte Glideshow. Dazu wählt man mehrere Fotos aus. Auf die Fotos kann man weitere Fotos setzen, Text eingeben oder einen Link. Die Schrift lässt sich formatieren: Überschrift, Zwischenüberschrift, Aufzählung, fett oder kursiv?

Die Linkeinbettung könnte eleganter sein: Aus dem Fließtext heraus geht das nicht. Wer einen Link einbauen möchte, muss einen Knopf dafür anlegen. Das ist nicht schwierig, aber auch nicht besonders schön. Wer die App verlässt, um einen Link im Netz nachzuschlagen, findet sein Special jetzt übrigens unter „Projects“ wieder.

Ein einzelnes Foto kann man auf viele unterschiedliche Weisen einbetten: So, dass es in den Text eingegliedert ist, den Bildschirm ausfüllt, als Fenster oder in voller Breite. Hier hilft nur, die verschiedenen Möglichkeiten selbst auszuprobieren. Hat man einen Gestaltungsschritt zur Zufriedenheit ausgeführt, klickt man übrigens rechts oben auf „Done“, damit man zum eigentlichen Projekt zurückkommt.

Fertig? Dann kann man rechts oben mit dem Zauberstab das Layout noch ein bisschen verändern: Die Schriften und die Linkbuttons ändern sich, je nachdem, ob man Vintage, Chic oder Baldwin wählt. Der Pfeil daneben ist für die Vorschau gedacht. Jetzt kann man das Werk ins Netz auf den Adobe-Server laden. Vorher sollte man es jedoch noch in eine Kategorie einordnen und den Autor hinzufügen. Auch Informationen zum Urheberrecht kann man ergänzen. Und schließlich einen so genannten Embedding Code erzeugen, um das Special ins eigene Blog einzubinden. Allerdings wird nur die erste Seite angezeigt, wer das Bild klickt, kommt auf den Adobe Server:

Fotowalk im Landschaftspark

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