Wenn man(n) mir digital zu nah kommt

Die sozialen Medien haben zwei gewaltige Vorteile: Man kommt schnell mit dahin Unbekannten ins Gespräch Man wird unangenehme Zeitgenossen genau so schnell wieder los.

Wenn man (k)einen Urlaub gebucht hat

Es gibt viele Portale, in denen man mit Vergünstigung Produkte kaufen kann. Manchmal geht es dabei um Restposten, in anderen Fällen kommt der Rabatt dadurch zustande, dass über eine Plattform besonders viele Käufer gefunden werden. Ich hatte mit den Angeboten von letzteren Plattformen eine gute Zeit: Gutscheine für Restaurantbesuche, Cafés, Museen, Stadtführungen. Vor gut einem Jahr habe ich mich aber entschlossen, mein letztes Konto bei einem solchen Anbieter zu kündigen. Der Grund dafür: Mein Mann bekam im Juli 2016 völlig überraschend die Information von einem dieser Unternehmen, dass er eine Rundreise in Vietnam für zwei Personen gebucht habe, und zwar für 998 Euro. Das ist aus mehreren Gründen völlig abwegig:

Kinderbilder im Netz und die Folgen

So süß: Breiverschmiert, auf dem Töpfchen oder das erste Mal am Strand. Stolze Eltern teilen diese Fotos ihrer Kleinen gerne in sozialen Netzwerken – und wissen oft nicht, welche Folgen das haben kann. Doch soziale Medien wie Facebook und Instagram sind kaum noch aus dem Leben moderner Eltern wegzudenken. Sie verbinden Menschen über Kontinente und um die ganze Welt, und es ist kein Wunder, dass man dort auch Fotos der eigenen Kinder teilen möchte, um Freunde und Familie in der Ferne am Aufwachsen der Kleinen zu beteiligen. Allerdings ist die Welt da draußen nicht nur gut: „Sicherlich ist es ein extremes Beispiel, wenn wir vor Pädophilen warnen“, sagt Martin Müsgens,…

Ein Platter am Mietwagen – und was danach kam

„Der Reifen vorne links verliert langsam Luft“. Ich schaue meinen Mann entsetzt an. Ist er sich sicher? Natürlich ist er sich sicher: Gestern habe der Reifen noch 32 PSI gehabt, jetzt deutlich unter 30. PSI ist eine angloamerikanische Maßeinheit für den Druck, und wir waren in Schottland unterwegs. Wir fuhren zu einer Tankstelle, pumpten den Reifen auf: 34 PSI. Noch hatten wir die Hoffnung, der Reifen sei vielleicht einfach nur nachlässig aufgepumpt gewesen.

Rätsel des Redigierens: Wenn aus einem Pro-Text ein German-Angst-Text wird

Neulich hatte ein Kunde, für den ich schon einmal geschrieben habe, per Mail gefragt, ob ich etwas zum Thema kontaktloses Bezahlen schreiben könne. Klar, sagte ich. Und wie es von ihm gewünscht war, gab ich etwa 3600 Zeichen ab. Bekanntlich bin ich kein Technikverweigerer, und das Thema interessierte mich schon lange. Was mich bisher davon abgehalten hatte, selbst kontaktlos zu bezahlen, war die etwas kryptische Anleitung dazu von meinem kreditkartenausgebenden Institut.

Ethische und steuerliche Fragen bei Produkttests

Ich gebe zu: Manchmal gehen Dinge im Internet einfach an mir vorbei. Beispielsweise, dass es ausgesprochen lukrativ sein kann, als Produkttester tätig zu werden. Natürlich weiß ich, dass es Blogger und Vlogger gibt, die Testblogs oder YouTube-Kanäle haben. Natürlich weiß ich auch, dass sie ab einer gewissen monatlichen Besucherzahl Produkte zum Test von Firmen angeboten bekommen. Manchmal geht es dabei zwar nur um ein Schokoladen- oder Käsepaket, oft sind es jedoch auch Kühlschränke, Handys oder Kameras. Wie ich jedoch durch eine anonyme Mail gelernt habe, braucht man aber gar keinen Blog oder YouTube-Kanal, um am Produktregen teilzunehmen. Es reicht, wenn man beispielsweise bei Amazon genügend Bewertungen schreibt. Das hat jedoch…

Wie sich Personalabteilungen bei der Suche nach guten Kräften selbst im Weg stehen

Die gute Nachricht zuerst: Auch mit fast 50 kann man nach einer Kündigung wieder eine Festanstellung bekommen. Natürlich: Der betroffene Controller hätte auch mit der Firma Richtung Hamburg ziehen können. Doch seine Mutter lebt im Pflegeheim in NRW, für seinen Bruder, der in der Nähe wohnt, ist er gesetzlicher Betreuer. Seine Frau ist beruflich mit dem Rheinland verbunden, und Immobilienbesitzer ist er auch noch. Ein Umzug wäre also zwar möglich gewesen, war aber nicht seine erste Wahl. Rund 80 Bewerbungen hat er in dem halben Jahr als Arbeitsloser geschrieben. Und während der Jobsuche einige interessante Dinge erlebt:

Identitätsdiebstahl bei Facebook – und was Ihr dagegen tun könnt

Es ist Sonntagmorgen, und draußen wird es hell, als ich die Augen aufschlage. Ich liege in einem Hotelzimmer und greife nach dem Handy, weil ich wissen möchte, wie spät es ist. Schlaftrunken sehe ich eine Freundschaftsanfrage für Facebook von Irene auf dem Display. Merkwürdig, denke ich, ich bin doch schon seit Jahren mit Irene befreundet. Vielleicht, so denke ich, hatte sie ein Problem mit ihrem Konto oder mich versehentlich entfreundet. Darum nehme ich die Freundschaftsanfrage im Halbschlaf an. Doch postwendend kommt eine Nachricht von ihr. Wie es mir geht, will sie wissen. Auf französisch. Und das ist merkwürdig. Jetzt bin ich wach.

Warum Reseller nicht immer die beste Wahl sind

Eigentlich finde ich Anbieter wie Momox oder Wirkaufens praktisch: Ich schicke meine gelesenen Bücher, gesehenen DVDs, gebrauchten Kameras dorthin, bekomme einen fairen Preis überwiesen, und sie verkaufen die Produkte für mehr Geld weiter. Speziell an Momox habe ich im Laufe der vergangenen Jahre sehr viele CDs, DVDs und Bücher verkauft, nämlich immer dann, wenn ich dort dafür mehr als einen Euro bekommen habe. Ein Euro ist nämlich in der Regel der Preis, den ich auf dem Flohmarkt dafür bekäme. Bekomme ich bei Momox mehr, ist das natürlich mehrfach praktisch: Ich bin die Dinge gleich los, muss sie nicht erst am Flohmarktstand aufbauen und laufe nicht Gefahr, dass sich niemand dafür…