Alltagswahnsinn: Wie eine Toilette, ein Aufzug und Eier den Tag beeinflussen können

Der Tag begann damit, dass die Toilette verstopft war. Schlimmer kann es ja eigentlich nicht werden, denkt man in diesem Moment. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Verstopfung eher ein kleines Übel war. Nach der Zugabe von heißem Wasser und Spülmittel hat sie sich nämlich glücklicherweise von selbst gelöst. Um diese Erfahrung reicher, habe ich das zweite Problem des Tages nicht ganz ernst genommen: Der Lieferant unserer Gemüsekiste kam nämlich mit dem Aufzug in unsere Etage, aber die Tür öffnete sich nicht. „Kaputt?“, fragte er von innen mit ängstlicher Stimme, während ich stirnrunzelnd auf die Tür schaute. Ich riet ihm, die Nummer des Stockwerkes unter uns zu drücken, et

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Alltagswahnsinn: Eine Zugfahrt nach Münster

Über die Deutsche Bahn ist schon viel geschrieben worden. Aber obwohl ich seit 15 Jahren nahezu alle Geschäftsreisen mit dem Zug mache, wundere ich mich immer wieder darüber, wie chaotisch manche Fahrten sind. Ginge es nur um Zugverspätungen, wäre das schon schlimm genug. Bei meiner Fahrt an einem Sonntagnachmittag nach Münster kamen aber gleich mehrere Dinge zusammen. Zugfahrt mit Gleiswechsel Unser Zug sollte auf Gleis 4 abfahren. Am Wagenstandsanzeiger wunderten wir uns zusammen mit einigen anderen Passagieren, dass der Zug um 13:34 Uhr dort nicht gelistet war. Aber: „Da kommt er schon!“, sagte meine Begleitung mit einem Blick in die Ferne. Falsch geschaut. Der IC fuhr nämlich nicht auf Gleis

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Bücher von und über Journalisten

Ich lese gerne Bücher, die Journalisten geschrieben haben. Oft sind sie einfach besser geschrieben, als Bücher von anderen Autoren. Hinzu kommt, dass sie meist Einblicke in spannende Themen geben. Aber auch fiktionale Bücher, in denen es irgendwie um Journalisten geht, mag ich. Möglicherweise, weil die Identifikationsmöglichkeit mit ihnen hoch ist. In diesem Artikel will ich auf Bücher von und über Journalisten aufmerksam machen, die ich aus welchem Grund auch immer für lesenswert halte. Den Beitrag werde ich künftig immer wieder aktualisieren.

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Alltagswahnsinn: Zeit ist relativ

Kennt Ihr diese Tage, an denen so viel nicht reibungslos funktioniert, dass Ihr nur noch den Kopf schütteln könnt? Es geht gar nicht um die großen Katastrophen, sondern um die kleinen Misstöne im Leben. Die vielleicht gar nicht richtig ärgern, aber über die man sich doch wundert. Heute war so ein Tag. Wieder einmal. Irgendwann zwischen 8 und 10 Um 8 Uhr heute Morgen sollten die Handwerker kommen. Ich habe mich extra beeilt, um dann auch wirklich fertig zu sein, habe morgens noch das Bad ausgeräumt und den Boden gefegt, denn nach nur drei Monaten sollten endlich Fliesenleger die Löcher im Badezimmer schließen, die während eines Wasserrohrbruchs zwischen den Jahr

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Alltagswahnsinn: Vergleichen lohnt sich doch

Unna hat eine Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern. Und eine Zentrum für Lichtkunst. Das ist beides sehr sehenswert – allerdings ist die Stadt kein echter Hotspot in NRW. Umso verblüffter war ich, als ich für die Nacht vom 3. auf den 4. April in Unna kein freies Hotelzimmer mehr fand. Die beiden Hotels, in denen ich schon geschlafen habe, waren ausgebucht, auch über die Hotelseiten im Internet. Und sehr viel mehr Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in der Stadt mit rund 67.000 Einwohnern nicht. Also hatte ich ein Problem, denn mein Seminar sollte dort um 8 Uhr morgens beginnen. Vorm Aufstehen losfahren, wenn man nicht vergleicht In den nahegelegenen Orten Wickede und Holzwickede

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Messenger: Längst mehr als SMS-Ersatz für Freunde

Ich bin wahrscheinlich eine der wenigen Personen, die WhatsApp nicht mag und auch nur sehr selten nutzt. Tatsächlich gibt es genau drei Menschen, die mit mir über WhatsApp kommunizieren, davon zwei als Gruppe. Und ich habe nicht einen einzigen Dienst über den Messenger aktiviert. Einige Wochen bekam ich die Nachrichten von Brands4Friends auf diesem Weg, weil ich dachte, ich müsse ja irgendwann mal damit anfangen, aber das habe ich schnell wieder gestoppt, weil es mich einfach genervt hat. Möglicherweise auch andere, denn aktuell heißt es auf der Seite des Newsletters „Wir machen Winterschlaf“. Messenger schon seit einigen Jahren stark Dabei geht nicht an mir vorbei, was für ein Messenger-Sturm sich

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#IoTFuturetrends: Wohin geht die Reise beim mobile Payment?

Irgendwie passiert grade nix. So fasst Bettina Horster, die bei Eco, dem Verband der Internetwirtschaft, Vorständin ist, die aktuelle Welt des Internets der Dinge (IoT für Internet of Things) zusammen. Bei den selbstfahrenden Autos tut sich nicht viel – außer, dass Apple in diesem Bereich gerade 200 Mitarbeiter entlassen will, dafür aber Amazon jetzt verstärkt einsteigen will. Ähnlich stagnierend sehe es bei den Themen Blockchain und AR aus. Künstliche Intelligenz spiele im Wesentlichen in China eine Rolle, in den USA und Großbritannien – aber nicht in Deutschland. Und wie ich da im 11. Stock des Biocampus in Köln sitze, mit Blick auf die Domspitzen und den Colonius, glaube ich das

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Personal Branding in der Offline-Welt. Oder: Umgang mit Kollegen

Ich schmunzele ja immer, wenn Kollegen mir sagen, dass sie kein Personal Branding machen (wollen), weil sie sich auf Journalismus konzentrieren. Denn letztendlich ist jeder Artikel, Radio- oder TV-Beitrag, jeder Twitter- oder Instagram-Post mit unserem Namen eine Art des Personal Brandings, und somit ein Mosaikstein im Aufbau des Selbst zur eigenen Marke. Es kann mir auch niemand erzählen, dass es als Journalist nicht wichtig ist, eine Marke zu sein – auch wenn der Begriff an sich nicht unbedingt positiv ist. Aber: nur wenn mögliche Kunden wissen, was ich kann, werden sie mir auch einen Auftrag geben. Das ist für Freiberufler besonders wichtig, kann es aber auch für Festangestellte sein. Denn

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Fast so etwas wie Themenklau

Mein Ex-Chef sagte immer: „Es gibt doch nichts Besseres, als kopiert zu werden“. Schließlich sei das ein Zeichen dafür, dass man etwas völlig richtig gemacht hat. Grundsätzlich kann ich diesen Gedankengang nachvollziehen. Allerdings bin ich gerade etwas erstaunt darüber, dass mir eine ähnliche Situation gleich dreimal hintereinander in nur wenigen Wochen passiert. Dabei geht es streng genommen auch darum, dass man kopiert wurde – und zwar bezüglich der Themenfindung. Ob man direkt von Themenklau sprechen kann, weiß ich nicht. So oder so bin ich trotzdem ein bisschen verschnupft. Situation 1: „Das wollen wir lieber selbst machen“ Einem meiner langjährigsten Kunden habe ich ein Thema angeboten, bei dem es im weitesten

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